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KI und Mehrsprachigkeit

Welche bestehenden KI-Tools, Methoden und didaktischen Ansätze eignen sich bereits heute zur Förderung von Mehrsprachigkeit in Forschung und Lehre? Welche neuen Materialien, Aufgabenformate oder Unterstützungsangebote braucht es, um Lehrende und Studierende in diesem Feld wirksam zu begleiten? Diesen Fragen und vielen weiteren widmete sich der Workshop „Mehrsprachigkeit berücksichtigen und fördern mit KI: Ressourcen, Methoden und Werkzeuge“ von Ass.-Prof. Mag. Mag. Dr. phil. Elke Höfler (Universität Graz) der am 01.12.2025 im Rahmen des Schwerpunkts Migration, Mehrsprachigkeit und transkulturelle Transformation stattfand.

Nach einer Begrüßung durch der Clustersprecherinnnen der Akteur:innen des Schwerpunktes, Assoz. Prof. Mag. Dr.phil. Veronika Mattes und Assoz. Prof. Dr. phil. Anouschka Foltz M.A. M.A., stürzten sich die Teilnehmer:innen gemeinsam in das Thema.  Zu Beginn des Workshops stand der Austausch über die bisherigen Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Kontext von Lernen und Lehren im Mittelpunkt. Leitend war dabei die Frage „Quo vadis? - Wohin entwickeln sich Bildung und Mehrsprachigkeit im Zeitalter von KI?“ Darauf aufbauend erhielten die Teilnehmer:innen einen Einblick in verschiedene KI-basierte Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini und Perplexity und diskutierten gemeinsam über deren Potenziale, Grenzen, typische Fehler und Biases. Ein weiterer Fokus lag darauf, wie sich zielführende Fragen und Aufgabenstellungen für unterschiedliche KI-Tools formulieren lassen. 

Am Nachmittag wurde das theoretische Wissen in konkrete Praxisbeispiele überführt. Anhand mehrsprachiger Abstracts, Exposés und Forschungstagebücher untersuchten die Teilnehmer:innen, wie sich wissenschaftliches Schreiben in verschiedenen Sprachen gestaltet und wie KI diesen Prozess unterstützen kann. Ergänzend wurden KI-gestützte Sammlungen akademischer Schreibhilfen vorgestellt, verglichen und im Hinblick auf ihren didaktischen Mehrwert reflektiert. Ein besonderes Augenmerk galt Materialien und Methoden, die Mehrsprachigkeit bewusst einbeziehen wie Translanguaging-Texte, in denen mehrere Sprachen gezielt kombiniert werden, sowie Aufgabenformate zur Förderung von Sprachreflexion in der Hochschullehre. 

Foto mit 4 Frauen ©Katharina Haslacher
©Katharina Haslacher

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